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Wie Sie den Mut aufbringen, sich beruflich zu verändern - Tipps zur beruflichen Neuorientierung

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Immer, wenn wir etwas hinausschieben, verstärkt sich nicht nur das schlechte Gewissen. Es steigt auch der Angstpegel weiter an. Wir benötigen dann immer mehr Energie und Mut, um unsere Ziele anzugehen.

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Wenn wir uns den Begriff Mut oder die Kombination mutiger werden näher anschauen, stoßen wir einerseits auf den Begriff Angst und anderseits auf die Worte Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und glücklich sein. Mut ist also nötig, um die eigenen Ängste zu überwinden. Als Belohnung winken dann ein gestärktes Selbstbewusstsein, Glück und Lebensfreude. Ist das alles so leicht?

Erzeugt jeder Jobwechsel Unbehagen und Angst?

Gerade, wenn es um einen neuen Job geht, ist mutig sein, nicht immer so ganz einfach. Denn manchmal stecken wir viel zu tief in Situationen im Job, die uns nicht gar nicht gut tun. Jede Veränderung erzeugt aber Unbehagen bis Angst. Wir treffen im Internet auf den Ratschlag, wenn dir eine berufliche Konstellation missfällt, dann brauchst du eine klare Entscheidung und den Willen loszulassen. Nur wie geht das? Es ist ein längerer, oft angstbesetzter Prozess, der bei jedem Menschen anders verläuft.

Warum es notwendig ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und Unsicherheiten in Kauf zu nehmen

Jede Veränderung beginnt mit Ihrer gewohnten Welt und der persönlichen Komfortzone. Die Gewohnte Welt ist die, die Sie sich in- und auswendig kennen. Sie ist vorhersehbar und bietet Ihnen große Sicherheit. Doch sie macht Sie auch starr und unbeweglich. Je mehr Sicherheit, umso weniger flexibel sind Sie. Für Veränderung ist aber mehr Beweglichkeit nötig, das bedeutet aber auch mehr Unsicherheit.

Krise als Chance zur Veränderung nutzen

Wenn die alte Welt Defizite bekommt, braucht es nur eine kleine Instabilität, um mitten drin zu sein, im Abenteuer der persönlichen und beruflichen Veränderung. Das kann zum Beispiel eine Trennung vom Partner, eine Kündigung, ein neuer Chef, große Unzufriedenheit, eine Erkrankung, der Verlust der Wohnung, oder eine Veränderung der politischen Lage sein. Und schon sind Sie im Strudel der Ereignisse.

Welche Gründe zum Jobwechsel treiben

Grund Nummer eins für einen Jobwechsel ist Perspektivlosigkeit. Wenn du das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten und du keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen siehst, macht ein Stellenwechsel Sinn.

Oder du kommst mit deinem neuen Chef nicht mehr klar. Immerhin 17 % deutscher Arbeitnehmer sind mit Ihrem Chef und 10 % haben sogar Angst vor Ihrem Chef. Ein wichtiger Grund für einen Jobwechsel ist eine sehr angespannte Beziehung zum Vorgesetzten.

Oder meine Arbeit reizt und fordert mich nicht mehr. Zu erleben, dass die eigene Arbeit "keinen Spaß" mehr macht, kommt vor. Wer mit offenen Augen durch die Welt schreitet, wird zahlreiche Berufe erkennen, die man scheinbar nicht mit Zufriedenheit ausüben kann.

Bei länger andauernder Unzufriedenheit sollten Sie sich diese Fragen stellen:

  • Wie lange bin ich schon unzufrieden?
  • Womit genau bin ich unglücklich in meinem Beruf?
  • Sind die aktuellen Bedingungen das Hauptmotiv für den Frust?
  • Haben meine Beweggründe mit meinem Chef, den Kollegen oder den Aufgaben zu tun?

Die Entscheidung für eine berufliche Veränderung fällt nie leicht, erst recht nicht, wenn es sich um eine massive Veränderung handelt. Doch manchmal sind die äußeren Umstände stärker und erzwingen eine Veränderung. Es liegen Veränderungen bei Ihnen im Unternehmen in der Luft. Vielleicht ist Ihr Arbeitsplatz bedroht? Sie sind sich unsicher?

Machen Sie den Check! Liegen Kündigungen in der Luft?

Darauf sollten Sie achten:

  • Gibt es unfreiwillige personelle Veränderungen in der Geschäftsführung?
  • Tauchen im Unternehmen verstärkt Investoren, Controller, Revisoren, externe Unternehmensberater auf?
  • Sind größere Umstrukturierungen, Standortverlagerungen, Fusionen geplant?
  • Kollegen werden ohne Grund nach der Probezeit nicht übernommen
  • Massive Kritik an den eigenen Leistungen ist als Warnung besonders ernst zu nehmen!
  • Vorgesetzte kritisieren im übertriebenen Maße Arbeitsleistungen

Wie eine berufliche Standortbestimmung bei der Jobsuche hilft

Der Beruf ist für viele Menschen ein essenzieller Bestandteil ihrer Identität. Sich von diesem Teil der Person trennen zu müssen, geht häufig mit Angst und Verunsicherung einher. Nur wenn Sie eine Analyse des persönlichen und beruflichen Standorts machen und erkennen, was Sie bis jetzt geleistet haben und worin Ihre Stärken bestehen, können Sie sich gezielt in die noch zu findende Richtung bewegen.

Diese 9 Fragen helfen mehr Klarheit zu finden:

  1. Was ist für Sie das Wichtigste im Berufsleben?
  2. Was haben Sie in der letzten Arbeitsstelle gelernt?
  3. Wann waren Sie in der Vergangenheit erfolgreich?
  4. Wie haben Sie sich dabei gut gefühlt?
  5. Welche Erfahrungen dem letzten Job möchten Sie mitnehmen?
  6. Zu viel Prozent entspricht der Führungsstil Ihres Chefs Ihrem Ideal?
  7. Welches berufliche Umfeld brauchen Sie, um Ihre Stärken einbringen zu können?
  8. Gibt es ein Motto, das und die Sie durch Ihr Berufsleben begleitet?
  9. Wie sähe der ideale Arbeitsplatz aus?
  10. Wie weit darf Ihr Arbeitsplatz vom Wohnort entfernt sein?

Sie wissen, wo es hingehen soll? Dann bedeutet das, passende Stellen suchen, Arbeitgeber vergleichen und Bewerbungen schreiben. make-it-better – die Agentur für Bewerbung & Coaching unterstützt Sie gern bei der Bewerbung nach Kündigung und bei den ersten Schritten der beruflichen Veränderung mit Hilfe von Outplacement-Beratung.