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Coaching: Selbstmarketing für den nächsten Karriereschritt

Klappern gehört zum Geschäft: Selbstmarketing am Beispiel einer mittleren Führungskraft einer großen Stadtverwaltung.

Nur bewerben reicht nicht!

Wer sich nicht bemerkbar macht, wird übersehen. Lange Zeit war das bei einem meiner Kunden der Fall. Vor ca. 3 Jahren hatten wir erstmalig Kontakt. Es ging um die Bewerbung auf eine Leitungsstelle, die wir von Grund auf neu erstellen – also zeitgemäßes Foto auf einem Deckblatt, einen aussagekräftigen Lebenslauf und ein werbewirksames Anschreiben. Die Bewerbung wurde positiv aufgefasst, doch seine Chefin wollte ihn nicht an eine andere Abteilung verlieren. So intervenierte Sie. Alles blieb beim Alten. 

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Ohne Eigen-PR geht nichts mehr!

Vor 1,5 Jahren tat sich eine neue Möglichkeit auf. Wieder Bewerbung verfasst – doch ein interner Mitbewerber bekam den Vorzug. Der hatte Kontakte zu dem entsprechenden Chef und den Mitgliedern der Abteilung geknüpft. Er und seine Leistungen waren dadurch bekannt. Mein Kunde hatte das versäumt.

Berufliche Standortbestimmung als Ausgangspunkt

Vor 5 Monaten kam mein Kunde wieder ins Karriere Coaching. Er hatte erfahren, dass es eine größere Umstrukturierung geben sollte. Zwei Abteilungen sollten aus alten Bereichen neu entstehen. Einen großen Teilbereich der Aufgaben hatte er die letzten 4,5 Jahre schon übernommen. Wir analysierten in einer beruflichen Standortbestimmung warum gerade er, der am besten geeignete Kandidat ist.

Auch überlegten wir, wie der beste Zuschnitt der beiden neuen Abteilungen wäre. Die Größe war für die höhere Eingruppierung wichtig. Außerdem war man sich in der Stadtverwaltung noch nicht über den endgültigen Zuschnitt im Klaren. Im Coaching erarbeiteten wir, er solle immer wieder in allen Gremien und Besprechungen auf die ungleiche Verteilung der Gebiete hinweisen und Lösungen dafür anbieten.

Das sorgte für eine erste Erhöhung seínes Bekanntheitsgrades. Bis dahin war er eher operativ zu Gange und dachte meine Arbeit spricht für mich. Leider war das nicht so. Er wurde gerne von Vorgesetzten oder Führungskollegen genutzt und erzielte gute Ergebnisse. Doch die überordneten Führungsebene erfuhren nichts von ihm und seiner Kompetenz. Das mussten wir ändern.

Start einer Selbstmarketing Offensive

Im Coaching überlegten wir gemeinsam welche Fürsprecher es für Ihn geben könnte und wie er zu ihnen Kontakt knüpft. Eine weitere Frage war, wie er seinen Bekanntheitsgrad erhöhen könnte und wie er sich mit bestimmten Themen verbinden könnte. Er nutze nun jede Gelegenheit, um die Routemap umzusetzen.

Er knüpfte eine Beziehung zu seinem Dezernenten, hielt Vorträge in Fachausschüssen, intensivierte seine Gremienarbeit, setzte sich für die Belange seiner Mitarbeiter ein und kooperierte mit Personalrat und Personalabteilung. Daneben beschäftigte er sich intensiv mit der praktischen Umsetzung der geplanten Aufteilung der neu zu schaffenden Abteilung und entwickelt dort einen Expertenstatus.

Er vertrat seine Expertise auf allen Ebenen und man folgte seinem Einwand der ungleichen Verteilung der Aufgaben und gewichtete die Aufteilung ausgewogener. Dieser Prozess nahm insgesamt 5 Monate Zeit in Anspruch. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt.

Zieletappe erreicht

Ergebnis: Ihm wurde jetzt signalisiert. Er sei genau der richtige Mann für die neue Position. Von seinem Dezernenten und dem OB der Stadt wurde er persönlich gebeten sich auf die offene Position zu bewerben.

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