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Nein Sagen im Job lernen

Warum es im Beruf wichtig ist, öfters mal „Nein“ zu sagen

Bild von Bernd Marczak from Berlin auf Pixabay

Nein sagen ist nicht immer leicht. Denn wer „Nein“ sagt, macht sich im Job nicht immer beliebt. Doch Nein-Sagen lernen ist es wichtiger Aspekt, um mit seinen eigenen Kräften und zeitlichen Ressourcen in der heutigen Berufswelt klar zu kommen.

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Wie Sie trotz „Nein sagen“, kein Einzelkämpfer werden

Es geht nicht darum vollkommen egoistisch zu sein und ein Einzelkämpfer zu werden. Kernpunkt sind doch immer die eigenen berufliche Aufgaben und das Karriereziel, auf das Sie zusteuern.

Was und wer helfen Ihnen im Berufsalltag weiter? Wer unterstützt Sie nie und versucht Ihnen immer wieder seine Arbeit aufzupacken. Da stellt sich die Frage, inwieweit werden Sie im Job von Kollegen ausgenutzt? Sie sind dadurch zwar scheinbar beliebt, arbeiten aber immer für andere mit. Auf Dauer ist das nicht gesund.

In dem Fall sollten Sie sich nicht nur über ihr Zeitmanagement Gedanken machen, sondern auch durch gezieltes und höfliches „Nein“ sagen das eigene Selbstbewusstsein trainieren.

So sagen Sie höflich und diplomatisch „Nein“

Sie können das “Nein” begründen. Das macht es dem Gegenüber leichter, es anzunehmen. Sie können auch Verständnis für das Anliegen des Kollegen zeigen, so wirkt jedes “Nein” schon viel weicher. Bedanken für das Vertrauen in die eigene Kompetenz aber mit dem Verweis, das Sie wegen der eigenen Aufgabenfülle die Bitte nicht erfüllen können. In bestimmten Fällen kann es auch sinnvoll sein, ein Gegenangebot zu machen. Das geht nicht, aber das kann ich stattdessen anbieten.

Warum fällt es uns so schwer „Nein“ zu sagen?

Es gibt die unterschiedlichsten Beweggründe dafür: Der eine hat Angst, abgelehnt und nicht mehr gemocht zu werden, der andere fürchte negative Konsequenzen, denn nicht jeder reagiert freudig, wenn Sie seine Bitte ablehnen. Natürlich will man auch nicht egoistisch oder unfreundlich wirken.

Viele Menschen können auch nicht „Nein“ sagen, weil sie das Gefühl brauchen, wirklich gebraucht zu werden, um sich nicht nutzlos zu fühlen. Mancheiner hat übernimmt Aufgaben und Gefälligkeiten, weil er glaubt, sonst etwas Wichtiges zu verpassen und dadurch sozial ausgeschlossen zu sein.

5 Gründe warum Sie sich erlauben sollten im Job „Nein“ zu sagen

Für jedes “Nein”, das Sie nicht sagen, zahlen Sie einen Preis. Der kann von Fall zu Fall ganz unterschiedlich sein. In ganz schlimmen Fällen kann die mangelnde Abgrenzung bis zum Burnout führen.

#1 Zeitersparnis

Sie gewinnen durch eine vernünftige Abgrenzung Zeit, Kraft, Energie für die eigenen Vorhaben und Projekte.

#2 Stressreduzierung

Sie reduzieren Ihren Stresspegel, weil neue zusätzliche Aufgaben immer mit mehr Verantwortung, Zeitdruck und Konflikten verbunden sind.

#3 Weniger ärgern

Sie verringern Ihren Ärger über sich selbst, weil so schon wieder nach gegeben haben und den Ärger über die Kollegen, die Sie in diese Zwickmühle gebracht haben.

#4 Mehr persönliche Bedürfnissen ausleben

Sie werden auf Dauer zufriedener und stehen mehr in Einklang mit Ihren Gefühlen und persönlichen Bedürfnissen.

#5 Selbstwertgefühle steigen

Ihre Selbstachtung und Ihr Selbstwertgefühle steigen, denn Sie zeigen Mut und Durchsetzungsvermögen und lassen sich nicht alles gefallen.

Wie Sie lernen ganz einfach „Nein“ zu sagen

Damit es einfach wird „Nein“ zu sagen, sollten Sie zuerst eine Bestandsaufnahme machen. In welchen Situationen fällt es ihnen besonders schwer sich sauber abzugrenzen? Wann gelingt es etwas besser? Sie sollten im nächsten Schritt sich für die Praxis eine Konstellation vornehmen, in der es Ihnen noch am leichtesten fällt „Nein“ zu sagen. Was würde Ihnen helfen? Wie könnten Sie damit umgehen? Spielen Sie einzelne Varianten mental im Kopf durch. Wie fühlt es sich an? Was für Befürchtungen haben Sie? Wie können Sie diese entkräften?

Wie Sie sich durch Kopfkino auf das „Nein“ sagen vorbereiten

Eine gute Vorbereitung ist auch das Kopfkino. Dazu setzen Sie sich bequem hin und entspannen sich erstmal. Dann stellen Sie sich eine Begebenheit vor, in der es ihnen gelungen ist, „Nein“ zu sagen und jetzt halten Sie dieses positive Gefühl fest.

Mit dieser Energie stellen Sie sich jetzt die Situation im Job vor und nehmen als persönliche Ressource die positive Energie mit. Wie fühlt sich die Lage nun an? In den meisten Fällen klappt es dann sich leichter abzugrenzen.

Bei dem Prozess des Neinsagens kann ich Sie mit Business Hypnose unterstützen, so dass Sie lernen besser „Nein“ zu sagen.