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Lebenslauf schreiben: Aufbau, Struktur, Gliederung

Lebenslauf Bild von loufre auf Pixabay

Der Lebenslauf oder Curriculum vitae (CV) ist das Kernstück jeder Bewerbung. Ihr CV wird meistens zuerst vom Personaler gelesen, er ist wichtiger als das Anschreiben.

Wenn Sie Ihren Lebenslauf schreiben, müssen Sie eine Auswahl an Aufgaben treffen. Diese sollten sich an den Aufgaben aus der Stellenanzeige orientieren.

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Ein Lebenslauf passt selten zu mehreren Stellenangeboten. Deswegen sollte der Lebenslauf für jede Bewerbung überarbeitet und auf die freie Stelle angepasst werden. 

Erhöhen Sie Ihre Jobchancen, indem Sie den Lebenslauf für jede Bewerbung anpassen. Leider unterschätzen viele Bewerber den Lebenslauf – und bringen sich dadurch um ihre Jobchancen.

Der tabellarische Lebenslauf

Der CV sollte in tabellarischer Form verfasst werden. Der tabellarische Lebenslauf muss alle erforderlichen Qualifikationen enthalten, die in der Stellenanzeige verlangt wurden.

Der Lebenslauf beginnt mit den persönlichen Daten und der Überschrift Lebenslauf oder Curriculum vitae. Hier kann mit einem grafisch gestalteten Briefkopf gearbeitet werden. Die erste Rubrik umfasst die Stammdaten zum Bewerber.

Sie sollten im nächsten Schritt den umgekehrt chronologischen Lebenslauf immer mit Ihrer momentanen beruflichen Situation beginnen. Von diesem Punkt aus listen Sie Ihre beruflichen Stationen rückwärts fortlaufend auf. Dann folgen die Stationen Studium, Ausbildung, Fortbildung, Schulbildung.

Der Lebenslauf sollte lückenlos und in verschiedene Abschnitte mit Überschriften gegliedert sein. Die zeitlichen Daten müssen in einer ersten Spalte links und die dazu gehörigen Fakten in einer rechten Spalte daneben aufgelistet sein.

Alle zeitlichen Informationen zum beruflichen Werdegang sollten nach folgendem Muster mit Monatsangabe z. B. von 01/2018 - 09/2019, aufgelistet werden.

Zum Lebenslauf gehört auch ein Foto. Umfragen unter Personalern zeigen, dass diese in Deutschland ein Bewerbungsfoto wünschen.

Welche Rubriken gibt es im Lebenslauf?

Persönliche Daten

Vorname, Name

Geburtsdatum, Geburtsort

Familienstand (verheiratet, ledig)

Staatsangehörigkeit (bei Bedarf)

Anschrift mit Telefonnummer, Emailadresse

Religion (bei Bedarf)

Angestrebte Tätigkeit

Berufstätigkeit / Praxiserfahrung

Beruflicher Werdegang mit Abschlüssen (Firma, Abteilung, Aufgaben, Schwerpunkte, 

Projekte, Mitgliedschaften in Gremien, Nebenberufliche Tätigkeiten

Studium

Art des Studiums

Name und Ort der Universität/en, Schwerpunkte und Diplomarbeitsthema

Praktika/Praxisphasen während der Studienzeit

Tag des Hochschulabschlusses mit zugesprochenem Titel und Gesamtnote

Postgraduierte Studien

Ausbildung

Berufsausbildung mit Abschlüssen (Firma, Abteilung)

Fortbildungen

berufliche Weiterbildung. Fortbildungen, Studien -und Sprachaufenthalte (ab 4 Wochen)

Schulbildung

Hauptschule/Realschule/ Gesamtschule/ Gymnasium/ (nur den höchsten Bildungsabschluss anführen) (jeweils mit Namen und Ort der Schulen)

Schulabschluss/Allgemeine Hochschulreife (bei Berufsanfängern)

Qualifikationen

Besondere Fähigkeitsausweise (Vorträge auf Kongressen/Workshops etc.)

Besondere Kenntnisse: z. B. EDV-Datenbankerstellung

Sprachkenntnisse

Den beruflichen Werdegang, die Berufstätigkeit, Berufserfahrung richtig darstellen

Die Aussagekraft Ihres Lebenslaufs steht und fällt mit dem beruflichen Werdegang. Doch wie stellen Sie übersichtlich und kompetent diese Stationen in Ihrem Berufsleben dar.

1. Positionsbezeichnung: Welche Positionen hatten Sie schon inne?

2. Arbeitgeber: Bei welchen Firmen waren Sie tätig? Was waren das für Unternehmen?

3. Kurzbeschreibung des Arbeitgebers

4. Aufgaben: Für was waren Sie zuständig? Zahlen, Daten, Fakten!

Beruflicher Werdegang ein praktisches Beispiel

05/2017 – 09/2019     Leiter Qualitätsmanagement, ABC Firma GmbH, Musterstadt

Die ABC Firma ist Spezialist für Kartensysteme sowie Personalisierungs- lösungen der Finanzgruppe der XY Banken. In enger Vernetzung stellt die ABC GmbH alle Debit- und Kreditkarten sowie Geldkarten und sonstige Wertkarten her.

Aufgaben:

  • Aktualisierung und Weiterentwicklung des QM-Systems
  • Umstellung des QM-Systems auf Prozessorientierung
  • Durchführen von internen Audits 
  • Einführung eines Qualitätscontrollings
  • Mitarbeit bei der Durchführung einer Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Qualifizierung von Komponenten, Produkten vor Produktionseinsatz
  • Qualitätsvorausplanung bei neuen Produkten
  • Durchführung der Prüfplanung
  • Reklamationsbearbeitung
  • Problemanalysen, Einführung von verbesserten Abläufen